Eine 849 Meter lange Hängebrücke und eine Seilbahn zum Zoo sollen auch nach der Bundesgartenschau Besucher anziehen. Der Förderverein rechnet mit mehr als 660.000 zusätzlichen Gästen jährlich durch die Brücke.
Wuppertal. Der Förderverein der Bundesgartenschau (BUGA) 2029 hebt die langfristigen touristischen Chancen des geplanten Großprojekts für Wuppertal hervor. Insbesondere die vorgesehene Hängebrücke über die Talachse und eine Seilbahn zum Zoo sollen die Attraktivität der Stadt dauerhaft steigern. Nach einer Prognose des Vereins könnte allein die Brücke nach dem Ende der Gartenschau jährlich mehr als 660.000 Besucher nach Wuppertal bringen.
Hängebrücke als zentrale Attraktion
Mit einer Länge von 849 Metern soll die geplante Hängebrücke die Schwebebahn, die Bahngleise und die Wupper überspannen. In dieser Dimension könnte sie einen europäischen Rekord erreichen. Mit einer Höhe von 125 Metern würde sie zudem die Müngstener Brücke überragen.
Der Förderverein betrachtet das Bauwerk als eine der wichtigsten Attraktionen der BUGA. Auch über die Veranstaltung hinaus soll die Brücke ein touristischer Anziehungspunkt bleiben und zusätzliche Gäste in die Stadt führen. Ergänzt werden soll das Angebot durch eine Seilbahn, die den Bereich des Zoos erschließt.
Diskussion über die geplanten Bauvorhaben
Gegen die Hängebrücke und die Seilbahn richten sich derzeit Online-Petitionen. Der Förderverein sieht die geplanten Vorhaben dennoch als Chance für die langfristige Entwicklung Wuppertals. Aus seiner Sicht wurde die grundsätzliche Entscheidung für die Bundesgartenschau bereits durch einen Bürgerentscheid getroffen.
Bei der Abstimmung vor vier Jahren sprachen sich mehr als 48.000 Bürger für die BUGA aus. Der Förderverein verweist auf dieses Votum als demokratische Grundlage für die weitere Umsetzung des Projekts.
BUGA-Förderverein sieht langfristige Chancen für Wuppertal
Daniel H/CCA