Die Caritas Wuppertal/Solingen begrüßt den jüngst beschlossenen Zuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen zur Stärkung sozialer Arbeit. Die Landesregierung stellt im Nachtragshaushalt rund 28 Millionen Euro für entsprechende Maßnahmen bereit.
Der Verband betont jedoch, dass einmalige oder kurzfristige Förderprogramme nicht ausreichen, um die bestehenden Angebote langfristig zu sichern. Viele Einrichtungen stünden trotz zusätzlicher Mittel weiterhin unter finanziellem Druck.
Besonders im Bereich der Suchtberatung bestehe in Wuppertal und Solingen ein erheblicher Mehrbedarf. Die Zahl der Menschen, die Unterstützung benötigen, sei hoch, insbesondere bei Abhängigkeiten von Glücksspiel, Alkohol und Medikamenten. Die Caritas weist darauf hin, dass eine stabile Grundfinanzierung notwendig sei, um diesen wachsenden Herausforderungen angemessen begegnen und Hilfsangebote dauerhaft aufrechterhalten zu können.