CSD in Wuppertal: „Queer durchs Tal“ erreicht seinen Höhepunkt

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Aktionswochen mit vielfältigem Programm

In Wuppertal stehen derzeit die Aktionswochen „Queer durchs Tal“ im Mittelpunkt. Nach Angaben der Stadt gehören rund 28.000 Menschen in Wuppertal zur queeren Community. Das Programm umfasst unter anderem Antidiskriminierungsworkshops, Filmabende, ein Konzert und eine Lesung.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist der Christopher Street Day am Samstag, 12. September. Die Organisatoren betonen, dass sich das Angebot ausdrücklich an die gesamte Stadtgesellschaft richtet. Nicht nur Menschen aus der queeren Community, sondern auch Interessierte und Unterstützer sind eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und sich mit den Themen auseinanderzusetzen.

Demonstration zieht durch die Stadt

Der CSD Wuppertal ruft Vereine, Unternehmen und Initiativen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen. Für organisierte Fußgruppen und Wagen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Einzelpersonen können sich dem Demonstrationszug auch spontan anschließen.

Der Zug startet am 12. September um 14 Uhr am Johannes-Rau-Platz in Barmen und führt über die B7 bis zum Döppersberg. Im Anschluss ist eine Party in der Börse geplant. Dafür werden separate Tickets benötigt.

Sicherheitskonzept nach Anschlag in Berlin angepasst

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung in Wuppertal erneut überprüft und angepasst worden. Die Stadt stand dazu nach eigenen Angaben in engem Austausch mit Polizei und Staatsschutz.

Für die Veranstalter hat die Beteiligung möglichst vieler Menschen auch deshalb eine besondere Bedeutung. Eine breite Unterstützung aus der Stadtgesellschaft wird als wichtiges Zeichen für gesellschaftliche Akzeptanz und gegen Ausgrenzung verstanden. Die Teilnahme am CSD soll zeigen, dass queeres Leben selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaft ist.

Regenbogenflaggen an öffentlichen Gebäuden

Auch im Stadtbild ist die Aktion sichtbar. An mehreren Gebäuden wehen derzeit Regenbogenflaggen, darunter am Barmer Rathaus sowie an Kitas und Schulen. Damit setzt die Stadt während der Aktionswochen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung.

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