Demonstration in Wuppertal: Jugendliche protestieren gegen politische Sparmaßnahmen

Wtotal/CCA


Am Samstag, 31. Oktober, ist in Wuppertal eine Demonstration unter dem Motto „Gen Z regelt das“ geplant. Die Veranstaltung soll Teil eines bundesweiten Protesttages sein. Nach aktuellem Stand werden rund 150 Teilnehmer erwartet. Die tatsächliche Zahl könnte sich bis zum Veranstaltungstag noch ändern. Organisiert wird die Kundgebung von einer Privatperson.

Die Protestbewegung knüpft nach Angaben der Initiatoren an Schülerproteste in Frankreich, Belgien und Spanien an. Um auf die geplante Demonstration aufmerksam zu machen, haben Aktivisten in den vergangenen Nächten Plakate im Wuppertaler Stadtgebiet angebracht.

Demonstrationszug durch Barmen bis zum Hauptbahnhof

Der Protest beginnt um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Alten Markt in Barmen. Von dort aus zieht die Demonstration zum Vorplatz des Wuppertaler Hauptbahnhofs. Dort ist ab 15.30 Uhr die Abschlusskundgebung vorgesehen.

Kritik an Sozial-, Bildungs- und Verteidigungspolitik

Im Mittelpunkt der Proteste steht die Finanzpolitik von Bund und Ländern. Die Initiatoren kritisieren insbesondere Einsparungen im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen. Als Beispiele nennen sie Kürzungen an Schulen und Einschränkungen bei therapeutischen Angeboten für Jugendliche. Zugleich wenden sie sich gegen die steigenden Ausgaben für den Verteidigungsbereich.

Weitere Themen sind die hohen Lebenshaltungskosten, eine mögliche Wiedereinführung der Musterung sowie der Ausbau staatlicher Überwachungsmaßnahmen. Die Demonstranten wollen damit auf aus ihrer Sicht problematische politische Prioritäten und deren Folgen für junge Menschen aufmerksam machen.

Bundesschülerausschuss äußert Sicherheitsbedenken

Die geplanten Proteste stoßen nicht überall auf Zustimmung. Der Bundesschülerausschuss hat sich von den bundesweiten Demonstrationsaufrufen distanziert. Hintergrund sind Befürchtungen, dass es ähnlich wie bei Protesten in Frankreich zu Ausschreitungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen könnte.

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