Dominik Spanke übernimmt Leitung der Troxler Werkstätten

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Nach 15 Jahren an der Spitze des Caritasverbands Ruhr-Mitte übernimmt Direktor Dominik Spanke zum 1. August die Leitung der Troxler Werkstätten in Wuppertal – am Freitag, den 11. Juli, wurde Spanke feierlich an seiner alten Wirkungsstätte verabschiedet.

Zahlreiche Mitarbeitende, Weggefährtinnen, Weggefährten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Caritas nutzten die Gelegenheit, um dem 49-jährigen Spanke, der mit seiner Frau und vier Kindern in Sprockhövel lebt, für sein langjähriges Engagement zu danken. „Der Verband und die Region sind mir über die Jahre zur Heimat geworden“, sagte er in seiner Abschiedsrede. Trotz seiner fachlichen Vorerfahrung und Ausbildung musste er in die Rolle als Caritasdirektor hineinwachsen: „Viele Menschen aus Kirche, Wohlfahrt, Politik und Verwaltung haben mich auf diesem Weg unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Spanke gilt als echtes „Caritas-Gewächs“: Er studierte Caritaswissenschaften und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in kirchlichen Gremien. Nach verschiedenen Positionen beim Malteser Hilfsdienst übernahm er 2010 die Leitung des Caritasverbands Ennepe-Ruhr, der 2022 mit der Caritas Bochum/Wattenscheid zur Caritas Ruhr-Mitte fusionierte.

Rückblickend sieht Spanke vor allem den digitalen Wandel als prägende Veränderung in der sozialen Arbeit: „Von der Diskette zur Cloud – ohne moderne Technik könnten wir den heutigen bürokratischen Anforderungen kaum gerecht werden.“ Trotz aller Digitalisierung seien es aber immer die Menschen, die für ihn im Mittelpunkt stehen, das wird sich auch bei seiner neuen Tätigkeit nicht ändern.
Seit mehr als 50 Jahren eröffnen die Troxler Werkstätten Menschen mit Behinderung vielfältige Möglichkeiten, die Tätigkeit zu finden, die am Besten zu ihnen passt. Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen sinnvolle Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten anzubieten, die ihnen helfen, ihren festen Platz in der Gesellschaft zu finden. Aufgrund des anthroposophischen Menschenbildes werden Menschen bei Troxler ganzheitlich wahrgenommen: So treten Einschränkungen in den Hintergrund und individuelle Stärken können sich im gemeinsamen Prozess entfalten.

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