Freibad Mählersbeck beendet Saison mit rund 50.000 Gästen

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Sanierte Anlage in Nächstebreck wird nach der Wiedereröffnung gut angenommen

Das Freibad Mählersbeck in Nächstebreck schließt am Sonntag, 30. August, für dieses Jahr seine Türen. Nach der umfassenden Sanierung und der Wiedereröffnung im Frühjahr zieht das Wuppertaler Sportamt eine positive Bilanz. Bis zum 25. August wurden rund 48.500 Badegäste gezählt. Bis zum Saisonende erwartet die Stadt insgesamt etwa 50.000 Besucher.

Damit übertrifft die Zahl die durchschnittlichen Besucherzahlen der Jahre vor der Corona-Pandemie. Damals verzeichnete das Freibad nach Angaben der Stadt im Mittel zwischen 38.000 und 45.000 Gäste pro Saison. Im Jahr 2020 war die Zahl auf etwa 26.000 gesunken. Neben den Auswirkungen der Pandemie spielte damals auch ein ungünstiger Sommer eine Rolle.

Hohe Auslastung an einzelnen Tagen

Besonders stark frequentiert war die Anlage an einzelnen Spitzentagen. Dann wurden bis zu 2.000 Gäste registriert. Die hohe Auslastung führte zeitweise zu erheblichen Verkehrsproblemen im Umfeld des Freibads. Die Stadt kündigte deshalb bereits im Juni verstärkte Kontrollen an.

Bis einschließlich Sonntag kann das Freibad noch zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Die Verantwortlichen bewerten die erste Saison nach dem Umbau insgesamt positiv. Nach Angaben der Freibadleitung wurde das neu gestaltete Gelände von den Gästen gut angenommen. Auch die Abläufe nach dem Neustart hätten sich ohne größere Schwierigkeiten eingespielt.

22,4 Millionen Euro für die Sanierung

Der Wiedereröffnung im Mai waren mehrere Jahre Bauzeit und Verzögerungen vorausgegangen. Insgesamt wurden 22,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Anlage investiert. Der Bund beteiligt sich mit vier Millionen Euro netto aus seinem Förderprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen. Den überwiegenden Teil der Kosten trägt die Stadt Wuppertal über Kredite.

Die neue Anlage bietet neben dem großen Becken für Schwimmer und Nichtschwimmer zahlreiche zusätzliche Freizeitmöglichkeiten. Zum Gelände gehören unter anderem Wasserspiele für Kinder, eine Wellenrutsche am Kinderbecken, ein Spielplatz, ein Beachvolleyballfeld und eine Tischtennisplatte. Künstliche Felsen mit Kletternetzen ergänzen das Angebot. Sitzbereiche und ein Imbiss stehen ebenfalls zur Verfügung.

Zweite Rutsche soll 2027 folgen

Noch nicht abgeschlossen ist das gesamte Angebot der neuen Freizeitanlage. Eine zweite große Rutsche konnte aufgrund von Schwierigkeiten bei der Vergabe bislang nicht realisiert werden. Sie soll durch eine eigens gestaltete Felsenlandschaft führen.

Die Fertigstellung und Eröffnung dieser Rutsche sind für 2027 vorgesehen.

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