Mit Reichweite Gutes bewirken: Influencer unterstützt Obdachlose in Wuppertal und darüber hinaus

Daniel H/CCA



Immer wieder ist Vivian Radtke in Wuppertal unterwegs, um obdachlose Menschen mit Lebensmitteln, warmen Getränken, Kleidung und weiteren Dingen des täglichen Bedarfs zu unterstützen. Seine Hilfsaktionen führen ihn regelmäßig in die Innenstadt und in den Bereich des Hauptbahnhofs, wo er Menschen begegnet, die auf Unterstützung angewiesen sind. Inzwischen ist sein Engagement jedoch nicht mehr nur auf Wuppertal beschränkt: Auch in Essen und Gelsenkirchen unterstützt er regelmäßig wohnungslose Menschen mit direkter Hilfe vor Ort.

Finanziert wird das Projekt durch Spenden seiner Community. Was zunächst als einzelne Hilfsaktion begann, hat sich inzwischen zu einem kontinuierlichen Engagement entwickelt. Mit den Spendengeldern werden Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und weitere dringend benötigte Hilfsgüter beschafft, die anschließend direkt an Bedürftige verteilt werden.

Doch die Unterstützung endet nicht bei der Versorgung mit Sachspenden. Vivian Radtke begleitet obdachlose Menschen auch bei wichtigen Behördengängen und hilft ihnen dabei, notwendige Schritte zurück in ein geregeltes Leben zu gehen. Dazu gehören unter anderem die Beantragung von Personalausweisen, die Klärung von Krankenversicherungen, die Einrichtung von Postfächern sowie die Unterstützung bei Anträgen beim Jobcenter. Gerade diese organisatorische Hilfe stellt für viele Betroffene eine wichtige Voraussetzung dar, um wieder Zugang zu sozialen Leistungen und weiteren Hilfsangeboten zu erhalten.

Besonders ist dabei die Verbindung aus sozialem Engagement und digitaler Reichweite. Vivian Radtke dokumentiert seine Einsätze auf Plattformen wie Instagram und TikTok und erreicht damit ein großes Publikum. Die Beiträge machen auf die Lebensrealität wohnungsloser Menschen aufmerksam und motivieren viele Zuschauer, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Nach seinen Angaben werden Aufnahmen nur mit dem Einverständnis der Betroffenen veröffentlicht.

Die regelmäßigen Besuche schaffen Vertrauen und zeigen, dass Hilfe oft schon mit einer kleinen Geste beginnen kann. Neben der Verteilung von Hilfsgütern nimmt sich Vivian Radtke Zeit für persönliche Gespräche und begegnet den Menschen mit Respekt und Wertschätzung. Für viele ist dies ebenso wichtig wie die praktische Unterstützung.

Sein Engagement macht deutlich, dass soziale Medien weit mehr sein können als reine Unterhaltungsplattformen. Richtig eingesetzt, können sie Menschen zusammenbringen und dazu beitragen, konkrete Hilfe dort zu leisten, wo sie dringend benötigt wird.

Wer das Projekt unterstützen möchte, findet den Link zur Spendenseite direkt auf den Social-Media-Profilen von Vivian Radtke. Spenden können auf Wunsch auch anonym erfolgen und tragen dazu bei, dass die Hilfsaktionen in Wuppertal, Essen und Gelsenkirchen fortgesetzt werden können.

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