Neue Nahversorger für den ehemaligen Real-Standort in Wuppertal-Langerfeld

Kamil Kulawik/CCA



Für die Umwandlung des ehemaligen Real-Marktes an der Dieselstraße in ein neues Nahversorgungszentrum ist ein weiterer wichtiger Schritt erfolgt. Die Bezirksvertretungen der drei östlichen Wuppertaler Stadtbezirke haben der notwendigen Änderung des Bebauungsplans zugestimmt und damit den Weg für die weitere Entwicklung des Standorts freigemacht.

Geplant ist die Ansiedlung mehrerer Einzelhändler in dem bislang leerstehenden Gebäude. Vorgesehen sind ein Edeka-Markt, eine Rossmann-Filiale, ein Fressnapf-Fachmarkt, ein Getränkemarkt sowie ergänzende Angebote wie eine Bäckerei, ein Zeitschriftengeschäft und ein Dienstleister aus dem Bereich Reinigung oder Schlüsseldienst.

Die Anpassung des Bebauungsplans ist erforderlich, da die bisherige Planung ausschließlich die Nutzung durch ein einzelnes SB-Warenhaus vorsieht. Die künftig angestrebte Aufteilung auf mehrere Handelsbetriebe macht daher eine rechtliche Neuregelung notwendig. Aufgrund der möglichen Auswirkungen auf die Nahversorgung und den Einzelhandel in angrenzenden Stadtteilen wurden neben der Bezirksvertretung Langerfeld-Beyenburg auch die Gremien in Oberbarmen und Heckinghausen in das Verfahren einbezogen. Die abschließende Entscheidung liegt beim Stadtentwicklungsausschuss.

In den Bezirksvertretungen stieß das Vorhaben auf breite Zustimmung. Insbesondere die geplante Rückkehr eines Vollsortimenters an den Standort wurde als wichtiger Beitrag zur Nahversorgung im Stadtbezirk bewertet. Zudem wurde angeregt, im Rahmen der Umgestaltung Möglichkeiten zur Entsiegelung von Flächen zu prüfen.

Auch die in Oberbarmen vorgestellten Planungen wurden positiv aufgenommen. Neben der Stärkung des Einzelhandels fanden vor allem die vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit Anerkennung.

Demnach sollen auf einem kleineren Lagergebäude Photovoltaikanlagen installiert werden. Eine Nutzung des Hauptdaches für Solarmodule ist aufgrund statischer Einschränkungen nicht vorgesehen. Darüber hinaus soll die Parkplatzfläche durch begrünte Inseln aufgelockert werden. Geplant ist die Pflanzung von rund 60 Bäumen. Ebenfalls erhalten bleiben soll die auf dem Gelände ansässige Hundeschule.

Auch die Bezirksvertretung Heckinghausen sprach sich einstimmig für das Projekt aus und unterstützte die geplante Entwicklung des ehemaligen Warenhausstandorts.

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