Neues Gorilla-Weibchen im Grünen Zoo

Copyright: Grüner Zoo Wuppertal

Die Westlichen Flachlandgorillas im Grünen Zoo haben Verstärkung in Form einer neuen Mitbewohnerin bekommen: Am vorgestrigen Freitag Nachmittag traf das 12-jährige Weibchen „Ngumbi“ aus dem Zoo Barcelona in Wuppertal ein. Damit sie sich in Ruhe an die neue Umgebung und das neue Tierpflegeteam gewöhnen kann, bleibt das Menschenaffenhaus vorerst für die Zoogäste geschlossen.
„Ngumbis“ Transport nach Wuppertal verlief problemlos: Die speziell angefertigte Transportkiste wurde per Kran in die Gorillaaußenanlage gehoben und am Menschenaffenhaus angestellt. Das Gorillaweibchen verließ anschließend zügig die Kiste und erkundete sogleich neugierig und ganz entspannt die Innenanlage. In den nächsten Tagen wird „Ngumbi“ schrittweise ihre Mitbewohner kennenlernen, der erste Kontakt zwischen den Tieren erfolgt zunächst mit einem schützenden Gitter dazwischen.

Die neue Äffin wurde am 1. September 2012 im Zoo Barcelona geboren und ist eine Urenkelin des berühmten weißen Gorillas „Copito de Nieve“, der bis zu seinem Tod im November 2003 im Zoo Barcelona lebte. Mit 12 Jahren ist „Ngumbi“ nun im richtigen Alter, um ihre Geburtsgruppe zu verlassen und sich einem neuen Harem anzuschließen. Ein vertrauter Tierpfleger aus dem Zoo Barcelona begleitete sie auf ihrer Reise in ihr neues Zuhause – er wird noch ein paar Tage hier in Wuppertal bleiben, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern.
Nach dem Tod der beiden älteren Gorillaweibchen „Ukiwa“ und „Roseli“ besteht die Gorillagruppe im Grünen Zoo derzeit nur noch aus dem Silberrücken „Vimoto“ und Weibchen „Grace“. Gorillas leben in der Natur typischerweise in Haremsgruppen, bestehend aus einem Männchen und mehreren Weibchen. Deshalb war es notwendig, die Gruppe zu verstärken, in Kürze wird noch ein weiteres Gorillaweibchen im Grünen Zoo einziehen. Eine Zucht ist mit den Weibchen nicht vorgesehen, deshalb wurde „Vimoto“ im vergangenen Jahr vasektomiert.

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