Ronsdorfer Literaturtage bieten 26 Veranstaltungen in drei Wochen

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Die Ronsdorfer Literaturtage gehen in diesem Herbst in ihre 19. Auflage. Vom 26. September bis zum 17. Oktober erwartet Besucher ein vielseitiges Programm mit insgesamt 26 Veranstaltungen. Neben klassischen Lesungen umfasst die Reihe auch musikalische und künstlerische Beiträge. Veranstalter ist der Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein (HuB), der die Organisation seit 2014 übernommen hat.

Die Vorbereitungen für das Kulturfestival laufen bereits seit Jahresbeginn. Das Organisationsteam hat erneut ein breit gefächertes Programm zusammengestellt, das unterschiedliche literarische Genres und künstlerische Ausdrucksformen vereint. Die begleitende Programmübersicht erscheint Anfang September und wird in Ronsdorfer Geschäften, beim Stadtmarketing sowie auf der Internetseite des Heimat- und Bürgervereins erhältlich sein.

Wie in den vergangenen Jahren finden die Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtteil statt. Autoren aus der Region lesen sowohl aus veröffentlichten Werken als auch aus bislang unveröffentlichten Manuskripten. Wohnzimmer, Geschäfte, soziale Einrichtungen und weitere Veranstaltungsorte bilden dabei den Rahmen für die Begegnungen zwischen Autoren und Publikum.

Den Auftakt bildet am 26. September traditionell eine kulinarische Wanderung durch Ronsdorf unter der Leitung von Michael und Beate Dietz.

Am 27. September präsentiert Wolfgang Luchtenberg, der seit einem Jahrzehnt zum festen Programm der Literaturtage gehört, im Tennisclub Blau-Weiss neue Gedichte sowie Auszüge aus seinem aktuellen Buch „Kontroverse 2.0“.

Die Ronsdorfer Autorin Regine Radermacher liest am 30. September im Seniorenheim Friedenshort aus einer Erzählung über zwei langjährige Freundinnen, die bei einem gemeinsamen Frühstück auf ihr Leben zurückblicken. Ebenfalls am 30. September widmet sich eine Veranstaltung in der Evangelischen Gemeinde dem Leben und Werk Erich Kästners. Im Mittelpunkt stehen biografische Stationen sowie heitere und nachdenkliche Texte des Schriftstellers.

Am 1. Oktober stellt Sigrun Bergmann in der Ronsdorfer Bücherstube ihr autobiografisches Buch „Der Weg in die Vergangenheit zu meinem heutigen Ich“ vor. Darin beschreibt sie ihren persönlichen Lebensweg, der von familiären Herausforderungen, schweren gesundheitlichen Schicksalsschlägen und persönlichen Verlusten geprägt war. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit Krisen sowie der Weg zu neuer Zuversicht und innerer Stärke.

Bei den Naturfreunden Ronsdorf ist am 4. Oktober Günter Wülfrath zu Gast. Mit seinem Programm „Momentaufnahmen“ verbindet er expressionistische und impressionistische Elemente. Seine Gedichte entstehen aus spontanen Eindrücken und persönlichen Empfindungen und entwickeln sich zu poetischen Bildern, die sich zunehmend von der Realität lösen.

Ein fester Bestandteil der Literaturtage bleibt auch in diesem Jahr das Bergische KrimiKartell. Michael Itschert, Jürgen Kasten, Henrike Badest und Stefan Meinezuk stellen am 16. Oktober in der Stadtteilbibliothek ausgewählte Geschichten aus dem Sammelband „Bergische Abgründe“ vor.

Den Abschluss der Literaturtage bildet am 17. Oktober eine Veranstaltung im evangelischen Gemeindezentrum an der Bandwirkerstraße. Nach drei Wochen mit Lesungen, Musik und literarischen Begegnungen endet dort die diesjährige Ausgabe der Kulturreihe.

Der Besuch sämtlicher Veranstaltungen ist kostenfrei. Die Veranstalter bitten jedoch um freiwillige Spenden zur Unterstützung der Literaturtage.

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