Die Deutsche Telekom hat ihr Mobilfunknetz im Raum Wuppertal ausgebaut. Ein neuer Standort wurde in Betrieb genommen, zwei weitere wurden technisch aufgerüstet. Dadurch soll sich die Versorgung mit mobilem Internet sowohl in den betroffenen Stadtteilen als auch entlang der Bahnstrecke zwischen Dortmund, Hagen und Köln verbessern.
Nach Angaben des Unternehmens sind inzwischen 99 Prozent der Fläche im Kreisgebiet mit Mobilfunk versorgt. Nahezu alle Haushalte haben demnach Zugang zu schnellem Mobilfunk. Vom neu errichteten Standort profitiert insbesondere die Gemarkung Vohwinkel. Die beiden erweiterten Anlagen verbessern die Versorgung in Wuppertal.
114 Mobilfunkstandorte in Betrieb
Der Ausbau reagiert auch auf den weiter steigenden Datenverkehr in den Mobilfunknetzen. Nach Angaben der Telekom wächst die übertragene Datenmenge derzeit jährlich um rund 30 Prozent. Neben Streaming und sozialen Netzwerken trägt zunehmend auch die Nutzung von Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz dazu bei.
Im Raum Wuppertal betreibt die Telekom mittlerweile 114 Mobilfunkstandorte. In den kommenden drei Jahren sind elf weitere Standorte geplant. Zudem sollen 55 bestehende Anlagen mit zusätzlicher 4G- und 5G-Technik ausgestattet werden.
Notrufe und Warnungen über das Mobilfunknetz
Die Mobilfunkstandorte unterstützen auch die Übermittlung von Notrufen und Warnmeldungen. Bei einem Notruf über die europaweite Notrufnummer 112 kann die Technologie Advanced Mobile Location den Standort des Anrufers automatisch an die zuständige Rettungsleitstelle übermitteln. Nach Angaben der Telekom werden inzwischen mehr als 70 Prozent der Notrufe in Deutschland über Mobilfunk abgesetzt.
Darüber hinaus ist an den Standorten der Empfang von Cell-Broadcast-Warnungen möglich. Über dieses System können Mobiltelefone innerhalb einer betroffenen Funkzelle unmittelbar über Gefahren wie Großbrände, Gasexplosionen oder Überschwemmungen informiert werden.
Weitere Flächen für Funkstandorte gesucht
Für den weiteren Ausbau benötigt die Telekom zusätzliche geeignete Flächen. Dafür ist das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Kommunen und privaten Eigentümern angewiesen. Gesucht werden unter anderem Grundstücke und geeignete Gebäude für Mast- oder Dachstandorte.
Die Vermieter erhalten nach Angaben der Telekom eine langfristige Miete auf ortsüblicher Grundlage. Flächenangebote nimmt die Deutsche Funkturm entgegen, die den Bau der Mobilfunkstandorte für die Telekom übernimmt.
Bundesweit betreibt die Telekom nach eigenen Angaben rund 36.500 Mobilfunkstandorte und verfügt über die größte 5G-Flächenversorgung unter den deutschen Netzbetreibern. Über den aktuellen Ausbau und die Verfügbarkeit an einzelnen Wohnorten informiert das Unternehmen online.
Digital X im September in Köln
Neben dem Netzausbau verweist die Telekom auf die für den 8. September geplante Digital X im Kölner Rheinauhafen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen in diesem Jahr digitale Souveränität, künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien und Cybersecurity. Die Veranstaltung verbindet Vorträge und Diskussionen mit Möglichkeiten zum Austausch über technologische und gesellschaftspolitische Entwicklungen.
Telekom baut Mobilfunknetz im Raum Wuppertal weiter aus
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