Vogelgrippe im Bergischen Städtedreieck bestätigt

Wtotal/CCA


Im Bergischen Städtedreieck ist erstmals ein Fall der Geflügelpest nachgewiesen worden. Bei einem verendeten Kranich wurde das hoch ansteckende Virus H5N1 festgestellt. Nach Angaben der Behörden besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich die Krankheit auf Nutzgeflügelbestände ausbreiten könnte.

Gefahr der Ausbreitung über Wildvögel und kontaminierte Gegenstände

Das Virus wird vor allem durch Wildvögel übertragen. Auch verschmutzte Schuhe, Fahrzeuge oder Arbeitsgeräte können zur Weiterverbreitung beitragen. Das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ruft daher alle Geflügelhalter auf, höchste Vorsicht walten zu lassen und bestehende Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten.

Maßnahmen zum Schutz von Geflügelbeständen

Empfohlen wird, Geflügel ausschließlich in geschlossenen Ställen oder in wildvogeldichten Volieren zu halten. Zudem sollten beim Betreten und Verlassen der Stallungen die Schuhe gewechselt oder gründlich gereinigt werden. Auch die Fütterung und Tränkung der Tiere sollte nur in geschützten Bereichen erfolgen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Kontakt zwischen Haus- und Wildvögeln möglichst vollständig zu vermeiden.

Eine verpflichtende Stallpflicht wurde bislang nicht angeordnet. Dennoch sind Tierhalter verpflichtet, eigenverantwortlich Schutzvorkehrungen zu treffen, um das Einschleppen des Virus zu verhindern.

Hinweise für die Bevölkerung

Menschen können sich nach derzeitiger Einschätzung nur in sehr seltenen Fällen infizieren – und auch nur dann, wenn ein enger und direkter Kontakt mit infiziertem Geflügel besteht. Aus diesem Grund raten die Behörden dringend davon ab, tote oder kranke Wildvögel anzufassen. Allgemeine Hygieneregeln, wie das gründliche Waschen der Hände nach dem Aufenthalt im Freien, sollten beachtet werden.

Darüber hinaus wird empfohlen, Hunde an der Leine zu führen, um zu verhindern, dass sie mit infizierten Tieren oder Kadavern in Berührung kommen und so zur weiteren Verbreitung des Virus beitragen.

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