Waldeckstraße: Grüne drängen weiter auf einen Radweg

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Streit über geplante Sanierung in Heckinghausen

Die geplante Sanierung der Waldeckstraße in Heckinghausen sorgt weiterhin für Diskussionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob entlang der Straße ein sicherer Radweg eingerichtet werden soll. Die Grünen halten einen Verzicht darauf für nicht nachvollziehbar und wollen die Entscheidung erneut auf den Prüfstand stellen lassen.

Der Stadtrat hatte zu Beginn des Jahres die Sanierung der Waldeckstraße beschlossen. Für die Arbeiten sind Ausgaben von rund einer Million Euro vorgesehen. Die Grünen setzen sich bereits seit längerer Zeit dafür ein, die Strecke im Zuge der Sanierung mit einem Radweg auszustatten.

Parkplätze oder bessere Radverkehrsanbindung

Die Bezirksvertretung Heckinghausen hatte sich zunächst gegen den Radweg ausgesprochen. Ausschlaggebend dafür war vor allem der Erhalt von Parkplätzen. Nach Ansicht der Grünen lässt sich dieser Einwand jedoch nicht mit der tatsächlichen Situation vor Ort begründen.

Nach ihren Angaben würden durch den Bau des Radwegs lediglich sechs bis neun Prozent der insgesamt rund 240 Park-and-Ride-Stellplätze entfallen. Zudem stünden im Umfeld des Bahnhofs Oberbarmen ausreichend alternative Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Grüne wenden sich an CDU und SPD

Die Partei fordert deshalb die Vertreter von CDU und SPD im Verkehrsausschuss auf, die bisherige Entscheidung zu überdenken. Aus Sicht der Grünen hat die Waldeckstraße eine wichtige Funktion für den städtischen Radverkehr. Ein durchgängiger Radweg könne eine bestehende Lücke im Radwegenetz schließen und die Verbindung für Radfahrer sicherer machen.

Die weitere Beratung über die Gestaltung der Straße dürfte damit auch davon abhängen, welchen Stellenwert der Radverkehr bei der geplanten Sanierung erhält.

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