Nach herabgestürzten Stuck- und Putzteilen in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal haben Feuerwehr und THW Entwarnung gegeben. Die Bewohner können vorerst dennoch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Ursache des Vorfalls soll am Freitag untersucht werden.
In einer Altbauvilla in Wuppertal haben sich am Donnerstagnachmittag größere Teile der Deckenverkleidung im Treppenhaus gelöst. Aufgrund der unklaren Sicherheitslage evakuierte die Feuerwehr das Gebäude. Neun Bewohner wurden mithilfe von Drehleitern ins Freie gebracht, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Treppenhaus weitere Schäden aufweist.
Bewohner müssen außerhalb des Hauses übernachten
Nach einer ersten Einschätzung durch Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) besteht keine akute Einsturzgefahr für das Gebäude. Allerdings werden bauliche Mängel als mögliche Ursache des Schadens vermutet. Eine genauere Untersuchung ist für Freitag vorgesehen.
Bis die Sicherheit des Hauses abschließend beurteilt werden kann, bleibt die Rückkehr in die Wohnungen untersagt. Die Bewohner müssen deshalb die Nacht an einem anderen Ort verbringen.
Straßensperrung sorgt für erhebliche Verkehrsprobleme
Die Einsatzmaßnahmen hatten auch Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung. Durch die vollständige Sperrung im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße und der Varresbecker Straße kam es am Donnerstagnachmittag zu erheblichen Behinderungen.
Wuppertal: Keine Einsturzgefahr nach Putzabbruch in Altbauvilla
Anka /CCA