Die Menge an Elektroschrott in Wuppertal ist in diesem Jahr weiter gestiegen. Nach aktuellen Prognosen ist mit bis zu 1.900 Tonnen zu rechnen, während im Vorjahr rund 1.760 Tonnen erfasst wurden. Mit einem Pro-Kopf-Aufkommen von 4,8 Kilogramm liegt die Stadt leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 5,2 Kilogramm.
Den größten Anteil machen weiterhin Elektro-Kleingeräte aus. Ein Großteil dieser Geräte wird in den mehr als 360 Sammelcontainern entsorgt, die im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Ergänzend bietet die AWG seit vier Jahren die Abholung großer Altgeräte an. Das Angebot findet rege Nachfrage, in diesem Jahr wurden bereits rund 1.300 Termine registriert.
Parallel zur Entsorgungsbilanz finden in dieser Woche zahlreiche Informationsveranstaltungen zum Thema Elektroschrott statt. In der Stadtbibliothek wird am heutigen Dienstagabend eine neue App vorgestellt, die darüber informiert, ob sich defekte Geräte reparieren lassen. Zusätzlich verweist die Anwendung auf nahegelegene Reparaturcafés. Im Anschluss diskutieren Vertreter der AWG, der Gesa und der Verbraucherzentrale praktische Hinweise und Hintergründe zum fachgerechten Umgang mit Altgeräten. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Angebote im Stadtgebiet widmen sich ebenfalls dem sachgerechten Umgang mit ausgedienten oder beschädigten Elektrogeräten.
Wuppertal verzeichnet Anstieg beim Elektroschrott
Wtotal/CCA