Eine gemeinnützige Denkfabrik aus Wuppertal will den Energieverbrauch beim Wäschewaschen senken. Das Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy (CSCP) hat gemeinsam mit weiteren Organisationen und Unternehmen die Kampagne „WirDrehenRunter“ gestartet. Ziel ist es, Verbraucher dafür zu gewinnen, ihre Wäsche häufiger bei niedrigeren Temperaturen zu waschen.
30 Grad sollen ausreichen
Nach Angaben von CSCP können moderne Waschmittel bereits bei einer Waschtemperatur von 30 Grad ein gutes Waschergebnis erzielen. Gleichzeitig benötigt ein Waschgang bei niedrigerer Temperatur weniger Energie. Dadurch lassen sich sowohl Stromkosten als auch die Belastung der Umwelt reduzieren.
Auch die Lebensdauer von Kleidung kann sich verlängern. Niedrigere Temperaturen schonen die Textilfasern, sodass Kleidungsstücke weniger stark beansprucht werden und länger getragen werden können.
Durchschnittliche Waschtemperatur gesunken
Die Kampagne läuft seit vier Jahren. In diesem Zeitraum ist die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland nach Angaben der Initiatoren um 2,4 Grad gesunken. Die Entwicklung wird als Beitrag zu einem geringeren Energieverbrauch und damit zu einem besseren Umweltschutz bewertet.
Wuppertaler Denkfabrik wirbt für niedrigere Waschtemperaturen
Daniel H/CCA