Für die Weiterentwicklung der Barmer Innenstadt stehen bis Ende 2027 noch 163.000 Euro aus dem Verfügungsfonds des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) zur Verfügung. Gefördert werden nicht-kommerzielle Projekte, die das Leben im Stadtteil stärken und neue Impulse für die Innenstadt setzen. Die Koordination übernimmt das Büro BarmenUrban im Auftrag der Stadt Wuppertal.
Antragsberechtigt sind Bürger, Vereine, Initiativen, Einrichtungen sowie Unternehmen. Unterstützt werden insbesondere Vorhaben, die bürgerschaftliches Engagement fördern, die Stadtteilkultur beleben, das Zusammenleben verbessern oder die Vernetzung lokaler Akteure voranbringen. Die Förderung kann bis zu 100 Prozent der Projektkosten betragen und liegt in der Regel bei maximal 25.000 Euro pro Projekt. Anträge können fortlaufend bis Oktober 2027 eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass Projekte erst nach Bewilligung durch die Stadt beginnen.
Die möglichen Projekte reichen von Nachbarschaftsveranstaltungen und Reparatur-Initiativen bis hin zu Bildungs- und Kulturangeboten. BarmenUrban begleitet Interessierte von der ersten Idee bis zur abschließenden Abrechnung.
Parallel dazu wird der Innenstadtbeirat neu besetzt. Das ehrenamtliche Gremium entscheidet über die Vergabe der Fördermittel und tritt in der Regel viermal jährlich zusammen. Gesucht werden insbesondere Vertreter aus Unternehmen, der Immobilieneigentümer, der Anwohnerschaft sowie aus dem Kulturbereich. Die Amtszeit läuft bis zum Ende der Städtebauförderung im Jahr 2027.
Die Wahl der neuen Mitglieder findet am 14. April 2026 im Rahmen der Innenstadtkonferenz Barmen statt. Dort informiert die Stadt Wuppertal auch über aktuelle Entwicklungen und Projekte in der Innenstadt. Bewerber für den Beirat sollten an dieser Veranstaltung teilnehmen. Interessierte können sich direkt an BarmenUrban wenden oder die Bewerbungsunterlagen online abrufen.