Mehrere Städte der Region haben ihre Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Kriminalität deutlich intensiviert. Die Städte Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen und Langenfeld haben dazu die gemeinsame Koordinierungsstelle Rhein-Wupper eingerichtet, die unter dem Namen „GeKo“ firmiert.
Ziel der neuen Struktur ist es, kommunales Wissen enger mit den Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden zu verknüpfen. Auf diese Weise sollen insbesondere komplexe Kriminalitätsformen wie Clan-Strukturen, Geldwäsche und problematische Immobilienbestände wirksamer bekämpft werden.
Die beteiligten Städte verfügen über umfangreiche Informationen, etwa zu Grundstücksgeschäften oder wirtschaftlichen Verflechtungen von Unternehmen, die bislang nicht systematisch in Ermittlungen einflossen. Durch die gebündelte Auswertung dieser Daten entsteht eine verbesserte Grundlage für gezielte Maßnahmen.
Die Koordination der „GeKo“ liegt bei einem Mitarbeiter der Stadt Wuppertal, der die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und den zuständigen Behörden steuert. Ziel ist ein abgestimmtes Vorgehen, das Informationslücken schließt und die Effizienz bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität erhöht.
Region bündelt Kräfte im Kampf gegen organisierte Kriminalität
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