Apotheken raten bei Slush-Ice zur Vorsicht

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Slush-Ice gehört auf Kirmessen, Stadtfesten und in Freibädern für viele Besucher zum Sommer dazu. Die Wuppertaler Apotheken weisen jedoch darauf hin, dass der Verzehr insbesondere für kleine Kinder gesundheitliche Risiken bergen kann.

Grund dafür ist der Zusatzstoff Glycerin (E422), der nach Angaben der Apotheken in rund zwei Dritteln der angebotenen Slush-Ice-Produkte enthalten ist. Er verhindert das vollständige Gefrieren der Masse und sorgt für die typische halbflüssige Konsistenz.

Vor allem bei kleinen Kindern kann Glycerin bereits in vergleichsweise geringen Mengen Beschwerden auslösen. Nach Angaben der Apotheken können bereits weniger als 100 Milliliter Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel verursachen.

Eltern wird deshalb empfohlen, sich beim Kauf von lose verkauftem Slush-Ice auf Kirmessen oder in Freibädern nach den verwendeten Inhaltsstoffen zu erkundigen. Ist eine Auskunft nicht möglich, raten die Apotheken dazu, vorsorglich auf den Verzehr zu verzichten.

Als Alternative verweisen die Apotheken auf Slush-Ice-Maschinen für den Hausgebrauch. Damit lässt sich das gefrorene Getränk ohne den Einsatz entsprechender Zusatzstoffe herstellen.

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