Ermittlungen nach tödlichem Sturz eines Kindes dauern an



Nach dem Sturz eines Kindes aus großer Höhe dauern die Ermittlungen der Behörden an. Das Kind erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt hatten die Ermittler bereits am Vortag ausgeschlossen.

Gegenstand der laufenden Untersuchungen ist nun die genaue Rekonstruktion des Geschehens. Dabei wird unter anderem geprüft, wie es zu dem Unfall kommen konnte und wo sich die Eltern zum Zeitpunkt des Vorfalls aufhielten.

Im Rahmen der Ermittlungen wird auch untersucht, ob der Verdacht einer fahrlässigen Tötung besteht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft muss geklärt werden, ob bei einer möglichen Gefahrenquelle – etwa einem geöffneten Fenster in einem oberen Stockwerk – ausreichende Sicherungs- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden waren.

Ob ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten vorliegt, ist derzeit noch offen. Die Ermittler verweisen darauf, dass wesentliche Fragen bislang ungeklärt sind. Die Eltern des verstorbenen Kindes konnten bisher noch nicht vernommen werden.

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