Ermittlungen wegen bandenmäßiger Hehlerei: Fünf Verdächtige nach Durchsuchungen festgenommen

Daniel H/CCA



Im Zuge eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens haben Polizei und Staatsanwaltschaft in Solingen und Langenfeld mehrere Objekte durchsucht und fünf Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Maßnahmen erfolgten bereits am Montagnachmittag und stehen im Zusammenhang mit dem Verdacht der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen Mitarbeiter eines Logistikunternehmens über einen längeren Zeitraum hinweg Waren im erheblichen Umfang unterschlagen haben. Dabei handelte es sich unter anderem um Parfüm, Markenkleidung und IT-Geräte. Die Gegenstände sollen zunächst in Garagen, Kellern und Wohnungen zwischengelagert worden sein, bevor weitere Beteiligte den Weiterverkauf übernommen haben sollen.

Auslöser der Durchsuchungen war die Beobachtung einer mutmaßlichen Warenübergabe. In der Folge erwirkten die Ermittlungsbehörden insgesamt sieben Durchsuchungsbeschlüsse, die sich auf Wohnungen, einen Garagenkomplex sowie einen Lagerraum in Solingen und Langenfeld erstreckten.

Bei den Einsätzen nahm die Polizei fünf Verdächtige fest. Dabei handelt es sich um vier Männer im Alter von 32 bis 52 Jahren sowie eine 37-jährige Frau. Die Beamten stellten zudem mutmaßlich unterschlagene Waren im Gesamtwert von rund 200.000 Euro sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die Beschuldigten einem Haftrichter vorgeführt. Gegen drei Männer wurde Untersuchungshaft angeordnet, darunter ein 52-jähriger Fahrer des Logistikunternehmens, ein 52-jähriger mutmaßlicher Abnehmer der Waren sowie ein 35-jähriger Mitarbeiter der Firma. Die Ermittlungen dauern an.

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