Gualtieri verpasst Chance auf erneuten WM-Kampf

Danielaacero123/CCA



Der Wuppertaler Boxprofi Vincenzo Gualtieri hat den entscheidenden Ausscheidungskampf des Weltverbandes IBF in den USA deutlich verloren. In San Jose im Bundesstaat Kalifornien unterlag der ehemalige Mittelgewichts-Weltmeister dem ungeschlagenen Amerikaner Amari Jones durch technischen K.o. in der dritten Runde.

Bereits zu Beginn des Kampfes geriet der 33-Jährige unter Druck. Jones bestimmte das Geschehen im Ring von der ersten Minute an und brachte Gualtieri mehrfach in Bedrängnis. Nachdem der Wuppertaler zunächst noch von den Ringseilen vor einem Niederschlag bewahrt worden war, musste er wenig später nach einem weiteren Treffer zu Boden. Der Ringrichter brach das Duell daraufhin nach 2:29 Minuten der dritten Runde ab.

Für Gualtieri bedeutete die Niederlage zugleich das Ende seiner Hoffnungen auf einen erneuten WM-Kampf im Mittelgewicht. Der Deutsche war als Fünfter der IBF-Rangliste in den Eliminator gegangen, Jones hatte Rang vier belegt und sich nun in eine aussichtsreiche Position für den vakanten Titelkampf gebracht.

Der freie Gürtel war zuvor dem kasachischen Boxer Zhanibek Alimkhanuly aberkannt worden. Alimkhanuly hatte Gualtieri bereits im Oktober 2023 entthront und ihm den Weltmeistertitel nach nur wenigen Monaten wieder abgenommen. Als mögliche Kandidaten für den kommenden WM-Kampf gelten neben Jones auch Etinosa Oliha und Aaron McKenna.

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