Die anhaltende Hitzewelle macht sich zunehmend bei den Einsatzzahlen des Rettungsdienstes in Wuppertal bemerkbar. Nach Angaben der Feuerwehr ist seit Beginn der Woche ein kontinuierlicher Anstieg der Alarmierungen zu verzeichnen. Zwar seien die Zahlen nicht sprunghaft gestiegen, mit jeder weiteren Temperaturzunahme nehme jedoch auch die Zahl der Einsätze zu.
Besonders häufig müssen Rettungskräfte Menschen versorgen, die unter den Folgen der hohen Temperaturen leiden. In den meisten Fällen handelt es sich um dehydrierte Patienten.
Um auf die steigende Nachfrage zu reagieren, hat die Feuerwehr bereits einen zusätzlichen Rettungswagen in Dienst gestellt. Ein weiteres Fahrzeug soll kurzfristig den Einsatzbetrieb verstärken. Die erhöhte Belastung wirkt sich auch auf die Einsatzkräfte aus, die unter den schwierigen Witterungsbedingungen arbeiten.
Bereits am Vortag hatte der Krisenstab der Stadt die aktuelle Wetterlage bewertet. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, möglichst leichte Kleidung zu tragen und körperliche Anstrengungen während der Hitze zu vermeiden.
Hitze führt in Wuppertal zu mehr Einsätzen des Rettungsdienstes
Anka /CCA