Jugendamt verzeichnet weniger bestätigte Kindeswohlgefährdungen in Wuppertal

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In Wuppertal ist die Zahl der bestätigten Kindeswohlgefährdungen in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig erhält das Jugendamt immer häufiger Hinweise auf mögliche Gefährdungen. Nach Angaben der Behörde deutet diese Entwicklung auf eine gestiegene Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und bei Einrichtungen hin.

Innerhalb der vergangenen vier Jahre nahm die Zahl der Meldungen über den Verdacht auf Vernachlässigung, Misshandlung oder andere Formen möglicher Kindeswohlgefährdung um mehr als ein Drittel zu. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Fälle, in denen sich der Verdacht nach Prüfung bestätigte, um mehr als die Hälfte.

Nach Einschätzung des Jugendamtes reagieren Bürger sowie Mitarbeiter von Kindertagesstätten und Schulen heute sensibler auf mögliche Anzeichen einer Gefährdung und melden entsprechende Beobachtungen häufiger als noch vor einigen Jahren.

Zu dieser Entwicklung trägt nach Angaben der Stadt auch der 2023 eingerichtete Kinderschutzdienst bei. Die zentrale Anlaufstelle ist niedrigschwellig erreichbar und nimmt Hinweise auf mögliche Gefährdungen entgegen, um diese zeitnah zu prüfen und bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen einzuleiten.

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