In der Wuppertaler Schwimmoper könnte künftig künstliche Intelligenz zur Verbesserung der Sicherheit eingesetzt werden. Die Fraktionen von SPD und CDU im Stadtrat sprechen sich für die Anschaffung eines entsprechenden Systems zur Unterstützung der Wasseraufsicht aus.
Die geplante Technologie soll auffällige Bewegungsmuster im Wasser erkennen, etwa wenn sich Badegäste ungewöhnlich verhalten oder regungslos treiben. In solchen Fällen würde automatisch ein Alarm ausgelöst, um das Personal schnell auf mögliche Notlagen aufmerksam zu machen. Ziel ist es, die Reaktionszeiten bei Zwischenfällen deutlich zu verkürzen.
Die einmaligen Kosten für die Einführung des Systems werden auf rund 200.000 Euro geschätzt. Dabei betonen die Antragsteller, dass die Technik ausschließlich unterstützend wirken und die Arbeit der Bademeister ergänzen soll, nicht ersetzen.
Auch datenschutzrechtliche Aspekte sollen bei der Umsetzung eine zentrale Rolle spielen. Erste Beratungen zu dem Vorhaben haben bereits im Sportausschuss stattgefunden. Eine Entscheidung im Stadtrat ist für den 11. Mai vorgesehen.
KI-gestützte Überwachung in der Schwimmoper geplant
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