Illegale Verkäufe von E-Zigaretten und Lachgas in Wuppertal aufgedeckt


Bei einer groß angelegten Kontrollaktion haben die Wuppertaler Behörden erhebliche Verstöße im Einzelhandel festgestellt. Im Fokus standen mehrere Geschäfte, gegen die zuvor Hinweise auf den unerlaubten Verkauf von E-Zigaretten an Minderjährige eingegangen waren.
An der Kontrolle, die am 23. April 2026 durchgeführt wurde, waren neben dem Ordnungsamt auch Polizei, Zoll sowie die Lebensmittelüberwachung beteiligt. Insgesamt wurden vier Verkaufsstellen überprüft. In drei der kontrollierten Läden entdeckten die Einsatzkräfte nicht zugelassene E-Zigarettenprodukte, Oraltabak sowie verbotene Lachgasbehälter.
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass in einem der Geschäfte entsprechende Produkte an Kinder im Alter von zwölf Jahren verkauft worden sein sollen. Dieser Verstoß wird von den zuständigen Behörden als gravierend eingestuft.
Die Stadt prüft derzeit weitergehende Maßnahmen gegen die betroffenen Betriebe. Dabei steht auch eine mögliche dauerhafte Schließung einzelner Geschäfte im Raum. Angesichts der festgestellten Verstöße kündigten die Verantwortlichen zudem an, künftig verstärkt unangekündigte Kontrollen durchzuführen, um den Jugendschutz konsequent durchzusetzen.

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