Die Stadt Wuppertal hat ihr digitales Informationsangebot für heiße Sommertage erweitert. Ab sofort steht auf dem städtischen Hitzeportal eine „Kühle-Orte-Karte“ zur Verfügung, die schattige und vergleichsweise kühle Aufenthaltsorte im gesamten Stadtgebiet übersichtlich darstellt.
Erfasst sind unter anderem öffentliche Parks, Grünanlagen, Friedhöfe und Waldflächen. Aufgrund ihres dichten Baumbestands und ihrer Vegetation herrschen dort häufig niedrigere Temperaturen als in dicht bebauten oder stark versiegelten Bereichen. Die Karte soll es erleichtern, geeignete Orte für Erholung oder eine Pause während Hitzeperioden zu finden.
Darüber hinaus sind zahlreiche Stadtbäume mit ihren schattenspendenden Baumkronen eingezeichnet. Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass die kühlende Wirkung dieser Bereiche bei anhaltender extremer Hitze mit zunehmender Dauer nachlassen kann.
Ergänzt wird das Angebot durch die Standorte öffentlicher Trinkwasserbrunnen sowie frei zugänglicher Toiletten. Damit soll die Orientierung im Stadtgebiet erleichtert und der Zugang zu wichtiger Infrastruktur während Hitzephasen verbessert werden.
Die neue Karte ist Bestandteil des Wuppertaler Hitzeaktionsplans. Sie soll den Umgang mit steigenden Temperaturen im Zuge des Klimawandels erleichtern und einen Beitrag zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung leisten.
Nach Angaben der Stadt wird das Angebot fortlaufend erweitert. Derzeit werden weitere kühle Innenräume, darunter Bibliotheken, Kirchen, Kulturstätten und Vereinsräume, auf ihre Eignung geprüft und anschließend in die digitale Karte aufgenommen.
Neue Karte weist in Wuppertal den Weg zu kühlen Aufenthaltsorten
Wtotal/CCA