Die Zahl der Krankenhaus-Notaufnahmen in Wuppertal wird sich Ende Juni verringern. Das St.-Josef-Krankenhaus in Elberfeld stellt den Betrieb seiner Notaufnahme ein. Die Einrichtung war erst vor sieben Jahren im sogenannten Kapellchen eröffnet worden.
Nach Angaben des Cellitinnen-Klinikverbund habe sich die parallele Versorgung von Notfällen an mehreren Standorten innerhalb des Verbundes langfristig nicht bewährt. Künftig werden akute Notfälle wieder zentral im Petrus-Krankenhaus in Barmen behandelt, das ebenfalls zum Klinikverbund gehört.
Das St.-Josef-Krankenhaus soll künftig einen neuen medizinischen Schwerpunkt erhalten. Vorgesehen ist der Ausbau zu einem Zentrum für Bewegung, Rheumatologie und gesundes Altern.
Weitere Notaufnahmen stehen in Wuppertal weiterhin unter anderem im Bethesda Krankenhaus in Elberfeld sowie im Helios Universitätsklinikum Wuppertal in Barmen zur Verfügung.
St.-Josef-Krankenhaus schließt Notaufnahme in Elberfeld
Daniel H/CCA