Stickstoff tritt in medizintechnischem Betrieb in Wuppertal aus

Anka /CCA



Ein Mitarbeiter wird bei dem Vorfall an der Öhder Straße verletzt. Feuerwehr misst in einem Gebäudeteil einen deutlich verringerten Sauerstoffgehalt.

Wuppertal – In einem medizintechnischen Betrieb an der Öhder Straße ist am Donnerstagvormittag, 3. September, eine größere Menge Stickstoff ausgetreten. Bei dem Vorfall wurde ein Mensch verletzt und anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es während Bauarbeiten zu dem Austritt. Dabei wurde eine Stickstoffleitung versehentlich beschädigt. Das austretende Gas führte in einem Gebäudeteil zu einer erheblichen Verringerung des Sauerstoffgehalts in der Raumluft.

Der betroffene Bereich war bereits geräumt, als Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz das Gebäude kontrollierten. Dabei stellten sie fest, dass die für die Versorgung vorgesehene Stickstoffflasche bereits vollständig entleert war.

Anschließend wurde der Gebäudeteil intensiv belüftet. Messungen wurden fortgeführt, bis keine erhöhte Stickstoffkonzentration mehr festgestellt werden konnte.

Am Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Betriebsfeuerwehr des Unternehmens sowie der Umweltschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt.

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