Wuppertal. In Wuppertal-Dönberg entsteht derzeit die erste großflächige Photovoltaikanlage der Stadt. Auf einem rund fünf Hektar großen Areal an der Siebeneicker Straße errichten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) seit Juli eine moderne Solarstromanlage, die Ende November ans Netz gehen soll.
Mit dem Projekt verfolgen die Stadtwerke das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien in Wuppertal weiter auszubauen. Die installierte Gesamtleistung der Anlage beträgt nach Angaben der WSW 3,2 Megawatt-Peak. Insgesamt werden 5.560 Solarmodule montiert, die ihren Strom über eine neu errichtete Netzstation in der Nähe einspeisen. Für den Anschluss an das bestehende Stromnetz wurde entlang der Siebeneicker Straße eine rund 250 Meter lange Kabeltrasse verlegt.
Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Bau des Solarparks mit bis zu 20 Prozent der Investitionskosten. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Landesprogramms „Progres.NRW“ im Programmbereich Klimaschutztechnik, das Projekte zur rationellen Energieverwendung und zum Ausbau regenerativer Energien finanziell begleitet.
Beitrag zum Klimaschutz
Die neue Anlage wird nach Berechnungen der Stadtwerke jährlich ausreichend Strom produzieren, um etwa 1.000 Haushalte zu versorgen. Gleichzeitig sollen durch den Betrieb rund 1.200 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden – verglichen mit einer Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern.
Weitere Projekte in Planung
Bereits in der Planung befindet sich eine weitere Freiflächen-Photovoltaikanlage im Stadtteil Ronsdorf. Das vorgesehene Gebiet in Großsporkert liegt rund 200 Meter von der Autobahn A1 entfernt und erfüllt damit die Voraussetzungen für den Bau großflächiger PV-Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Ein ähnliches Projekt wurde im Sommer in Radevormwald realisiert: Dort ist auf einer Fläche von sieben Hektar einer der größten Solarparks Nordrhein-Westfalens in Betrieb gegangen.
Wuppertals erster Solarpark nimmt Betrieb auf
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