Deutlich mehr ausländische Schüler in Wuppertal

Wtotal/CCA



Der Anteil der Schüler mit ausländischem Pass hat sich an den Wuppertaler Schulen in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Nach aktuellen Zahlen verfügten im vergangenen Schuljahr rund 26 Prozent der Schülerinnen und Schüler über eine ausländische Staatsangehörigkeit. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei 13 Prozent.

Diese Entwicklung ist Teil eines landesweiten Trends, der in ähnlicher Form auch in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens zu beobachten ist. Dennoch liegt Wuppertal weiterhin über dem NRW-Durchschnitt, was den Anteil ausländischer Schüler betrifft.

Während vor einem Jahrzehnt die Mehrheit der ausländischen Schüler aus der Türkei stammte, hat sich die Zusammensetzung der Herkunftsländer inzwischen deutlich verändert. Heute bilden Kinder und Jugendliche aus Syrien die größte Gruppe, mit deutlichem Abstand vor anderen Herkunftsstaaten.

Die gestiegenen Zahlen spiegeln die demografische Entwicklung und die Zuwanderungsbewegungen der vergangenen Jahre wider, die auch im Bildungsbereich spürbar sind.

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