Seit dem 1. Mai müssen Passfotos für Ausweisdokumente in digitaler Form direkt vom Fotostudio an das Einwohnermeldeamt übermittelt werden. In Wuppertal verlief die Einführung dieser neuen Regelung zunächst nicht reibungslos. Trotz umfassender Vorbereitung konnten die Bilddaten anfangs nicht wie vorgesehen übertragen werden. Die Stadtverwaltung spricht von einem technischen Fehler, der nun identifiziert und behoben wurde.
Laut Angaben des zuständigen Fachbereichs funktioniert die Übertragung der digitalen Passfotos seit dem 5. Mai ordnungsgemäß. Die neue Methode sieht vor, dass Fotostudios die biometrischen Aufnahmen über eine gesicherte Cloud-Lösung direkt an die städtischen Systeme senden. Die Qualität der übermittelten Bilder sei dabei hochpräzise und erfülle alle biometrischen Anforderungen.
Trotz der erfolgten Fehlerbehebung rechnet die Stadtverwaltung weiterhin mit möglichen Verzögerungen – insbesondere dann, wenn neue Fotodienstleister in das System aufgenommen werden. Der vollständige Umstieg auf das digitale Verfahren ist bundesweit vorgesehen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten in mehreren Kommunen wird eine Übergangsregelung angewendet: Noch bis Ende Juli dürfen Bürgerinnen und Bürger alternativ auch Papierfotos einreichen. Ab August akzeptiert das Einwohnermeldeamt ausschließlich digitale Passbilder für die Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen.
Digitale Passbilder: Stadt Wuppertal behebt technische Probleme bei neuer Übertragungsmethode
wnwtal/CCA