Großangelegte Razzia gegen internationalen Drogenhandel – Einsätze auch in Wuppertal

Daniel H/CCA



Am frühen Dienstagmorgen, dem 18. November 2025, haben Ermittler in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sowie in Kalabrien in Italien umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt. Die Maßnahmen richteten sich gegen ein Netzwerk, das im Verdacht steht, großflächig mit Marihuana und Kokain gehandelt und eine kriminelle Vereinigung unterstützt zu haben.

In Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt 15 Objekte in Wuppertal, Duisburg, Düsseldorf, Hilden, Erkrath, Meerbusch und Weilerswist kontrolliert. Parallel dazu erfolgten vier weitere Durchsuchungen in Italien. Dabei gerieten sechs Männer im Alter zwischen 40 und 52 Jahren in den Fokus der Ermittler. Die Verdächtigen besitzen italienische, albanische, polnische und kosovarische Staatsangehörigkeiten und sollen an grenzüberschreitenden Drogengeschäften beteiligt gewesen sein.

Im Rahmen der Einsätze stellten die Behörden in Weilerswist eine große Marihuana-Plantage mit mehr als 1.000 Pflanzen sicher. Zudem wurden in mehreren Objekten erhebliche Vermögenswerte beschlagnahmt, darunter rund eine halbe Million Euro Bargeld. In Hilden fanden die Ermittler einen gefälschten Führerschein sowie verschiedene Datenträger, in Wuppertal wurde eine scharfe Schusswaffe sichergestellt.

Darüber hinaus kam es zu zwei Festnahmen: In Hilden wurde ein 46-jähriger Italiener aufgegriffen, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag. Ein weiterer Beschuldigter, ein 35-jähriger Mann aus Weilerswist, wurde ebenfalls festgenommen. Die Auswertung der umfangreichen Beweismittel dauert an.

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