Nach versuchter Brandstiftung: Gericht ordnet Unterbringung in Psychiatrie an

Wtotal/CCA



Wuppertal. Ein 34-jähriger Mann aus Wuppertal ist nach einer Entscheidung des Landgerichts in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Hintergrund sind mehrere Vorfälle, die auf eine schwerwiegende psychische Erkrankung zurückgeführt werden.

Nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft soll der Mann vor rund sechs Monaten versucht haben, ein Wohnhaus in Brand zu setzen. Demnach schaltete er in seiner Küche sämtliche Herdplatten ein und platzierte darauf mehrere Kunststoffgegenstände. Anschließend verließ er das Gebäude. Ein Brand konnte nur verhindert werden, weil ein Angehöriger die Situation rechtzeitig bemerkte, die Herdplatten ausschaltete und die Feuerwehr alarmierte.

Bereits einen Tag später kam es zu einem weiteren Vorfall: Der Beschuldigte soll einen flüchtigen Bekannten mit einem Messer verletzt haben.

Im Verlauf des Verfahrens wurde deutlich, dass der Mann zum Tatzeitpunkt aufgrund einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig einzustufen ist. Das Gericht folgte dieser Einschätzung und ordnete seine dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an.

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