Neunjähriger aus Wuppertal stirbt nach Sturz aus Schlauchboot

Anka/CCA



Wuppertal/Bad Arolsen. Ein neunjähriger Junge aus Wuppertal ist bei einem Badeunfall im nordhessischen Bad Arolsen ums Leben gekommen. Das Kind war am Mittwochnachmittag, 12. August, im Bereich des Strandbades Twistesee aus einem Schlauchboot ins Wasser gefallen.

Der Junge hielt sich im Rahmen einer Ferienfreizeit gemeinsam mit weiteren Kindern und Betreuern am Twistesee auf. Nach bisherigen Erkenntnissen befand er sich nicht allein auf dem Schlauchboot. Die Aufsichtspersonen waren demnach zwar am See, jedoch nicht gemeinsam mit dem Kind im Boot.

Nach dem Sturz ging der Junge nach Angaben der Polizei unmittelbar unter. Rund 40 Minuten später wurde er leblos im Wasser entdeckt und geborgen. Die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

An der Suche und dem Rettungseinsatz waren neben der Polizei auch Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG beteiligt. Die genauen Umstände des Unglücks sind Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei untersucht unter anderem, ob der Junge schwimmen konnte und ob er zum Zeitpunkt des Unfalls eine Schwimmhilfe trug. Auch die Frage, wie es zu dem Sturz aus dem Schlauchboot kam, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht vor.

Das könnte Dich auch interessieren

Haus und Grund wirft Wuppertaler Stadtverwaltung Versäumnisse vor

Elba-Hallen in Wuppertal insolvent – Investor für Gewerbeimmobilie gesucht

Wuppertaler SV leitet Sanierung ein