In Wuppertal hat die Montage zentraler Bauteile für ein neues Brückenbauwerk an der Waldeckstraße begonnen. Insgesamt sieben vorgefertigte Träger werden im Laufe von zwei Tagen angeliefert und vor Ort eingesetzt. Die einzelnen Elemente erreichen eine Länge von etwa 40 Metern und bringen jeweils ein Gewicht von bis zu 90 Tonnen auf. Für die Installation steht bereits seit der vergangenen Woche ein leistungsstarker Mobilkran auf der Baustelle bereit.
Die Anlieferung der großdimensionierten Bauteile erfolgt in den Nächten vom 8. auf den 9. April sowie vom 9. auf den 10. April. Der Transport wird durch Sonderfahrzeuge durchgeführt, die unter Polizeibegleitung von der Autobahn durch das Stadtgebiet bis zum Einsatzort fahren. Entlang der Strecke kommt es in den betroffenen Bereichen zeitweise zu Verkehrsbehinderungen, insbesondere rund um Bockmühle sowie auf der Lenneper Straße und der Heckinghauser Straße. Teilweise sind aufwendige Fahrmanöver erforderlich, bei denen die Transportfahrzeuge kurzfristig entgegen der üblichen Fahrtrichtung bewegt werden müssen.
Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurden entlang der Straßen Bockmühle und Kleine Straße temporäre Halteverbotszonen eingerichtet. Diese Maßnahmen sind notwendig, um den Schwertransporten ausreichend Raum für die Passage durch enge Kurvenbereiche zu verschaffen. Gleichzeitig bleibt die Erreichbarkeit für Rettungskräfte jederzeit gewährleistet.
Die zeitliche Planung der Transporte wurde bewusst in die frühen Morgenstunden gelegt, um die Auswirkungen auf den regulären Verkehr möglichst gering zu halten und den Berufsverkehr weitgehend unbeeinträchtigt zu lassen.
Schwertransporte für Brückenbau in Wuppertal sorgen für nächtliche Einschränkungen
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