Wuppertaler Messtechnik unterstützt Klimaforschung in der Arktis

Brocken unruhig/CCA



09. April 2025 – Wuppertal
Eine Technologie aus Wuppertal leistet einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung des Klimawandels in der Arktis. In einem internationalen Forschungsprojekt kam ein hochpräzises Messinstrument der Bergischen Universität Wuppertal bei wissenschaftlichen Flugmissionen über dem Nordpol zum Einsatz. Entwickelt wurde das Gerät am Institut für Atmosphären- und Umweltforschung.

Die Arktis gilt als eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen. In den vergangenen Jahrzehnten stiegen die Temperaturen dort rund viermal schneller als im weltweiten Durchschnitt. Um diese drastischen Veränderungen besser zu verstehen, fanden gezielte Messflüge in der Region statt. An Bord des dafür eingesetzten Forschungsflugzeugs befand sich das Wuppertaler Messsystem, das speziell für diese Mission konzipiert wurde.

Das Gerät ist in der Lage, mit hoher Genauigkeit über 30 verschiedene Spurengase zu analysieren. Diese präzisen Daten sind von zentraler Bedeutung, um klimarelevante Prozesse in der Atmosphäre der Arktis zu untersuchen und in bestehende Klimamodelle einzuarbeiten. Ziel ist es, die Auswirkungen des beschleunigten Temperaturanstiegs in der Region besser einschätzen zu können.

Mit seinem Beitrag unterstreicht das Wuppertaler Forschungsteam die Relevanz regional entwickelter Technologien im globalen Kampf gegen den Klimawandel.

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