Wuppertaler Verein kämpft gegen das Leid herrenloser Katzen

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In Wuppertal leben nach Schätzungen von Tierschützern mehrere tausend Katzen ohne festen Besitzer auf der Straße. Die Tiere sind häufig unterernährt, leiden an Krankheiten und vermehren sich unkontrolliert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, engagiert sich der noch junge Verein „Taltatzen“ für die Versorgung und medizinische Betreuung der Streuner.

Die frei lebenden Katzen sind vielerorts sich selbst überlassen. Ohne regelmäßige Versorgung kämpfen sie täglich um Nahrung und Schutz. Gleichzeitig begünstigen die Lebensbedingungen die Ausbreitung von Krankheiten innerhalb der Population. Da viele Tiere nicht kastriert sind, steigt ihre Zahl kontinuierlich an.

Der Verein „Taltatzen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Katzenelend langfristig einzudämmen. Die ehrenamtlichen Helfer richten Futterstellen ein, beobachten bekannte Aufenthaltsorte der Tiere und sichern sie mithilfe spezieller Lebendfallen. Anschließend werden die Katzen tierärztlich untersucht, behandelt und – sofern erforderlich – kastriert.

Durch die medizinische Versorgung soll nicht nur das Leiden einzelner Tiere verringert werden. Die Maßnahmen dienen zugleich dazu, die unkontrollierte Vermehrung einzuschränken und die gesundheitliche Situation der gesamten Straßenkatzenpopulation zu verbessern. Die Vereinsmitglieder investieren dafür erhebliche Zeit und persönliches Engagement.

Mit ihrem Einsatz leisten die Ehrenamtlichen einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz in Wuppertal. Ihr Ziel ist es, die Zahl der frei lebenden Katzen langfristig zu reduzieren und den Tieren bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen.

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