Wuppertaler Zoo plant umfassende Neugestaltung mit Afrika-Schwerpunkt

Atamari/CCA



Förderverein investiert in Savannenlandschaft und Feuchtgebiet – Fertigstellung bis 2031 vorgesehen

Der Wuppertaler Zoo steht vor einer weitreichenden Umgestaltung zentraler Anlagen. Der Zoo-Verein hat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung Investitionen in Höhe von 380.000 Euro für zwei umfangreiche Projekte beschlossen, die das Gelände thematisch neu ausrichten sollen.
Im Umfeld des bestehenden Großkatzenhauses ist die Entwicklung einer afrikanisch geprägten Savannenlandschaft vorgesehen. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1970 und wird derzeit nicht mehr für die Haltung von Großkatzen genutzt, nachdem zuletzt keine entsprechenden Tiere mehr im Bestand sind. Künftig sollen auch die angrenzenden Anlagen für Zebras, Erdmännchen und Pinselohrschweine in das neue Konzept integriert und gestalterisch angepasst werden.
Darüber hinaus ist die Einrichtung eines afrikanischen Feuchtgebiets geplant. Im Mittelpunkt stehen verbesserte Haltungsbedingungen für Okapis. Gleichzeitig sollen auch angrenzende Bereiche, darunter Anlagen für Greifvögel und Dikdiks sowie das Südamerikahaus, in die Neugestaltung einbezogen werden.
Beide Projekte sind langfristig angelegt und sollen bis zum Jahr 2031 abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung fällt die Neuausrichtung in ein bedeutendes Jubiläumsjahr: Der Zoo begeht dann sein 150-jähriges Bestehen. Parallel wird in Wuppertal die Bundesgartenschau erwartet, zu der ein deutlich erhöhtes Besucheraufkommen prognostiziert wird.

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