„Mein Europa – Dein Europa“: „Lebendige Bücher“ in der Stadtbibliothek

Die Wuppertaler Zentralbibliothek in der Elberfelder Kolpingstraße (Foto: Banflky - CC BY-SA 4.0)

„Lebendige Bücher“ laden in der Bibliothek bei der Veranstaltung „Mein Europa – Dein Europa“ in der Zentralbibliothek am Samstag, den 25. Mai, in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr zum Gespräch ein. Die Zentralbibliothek hat am Veranstaltungstag auch im normalen Betrieb bis 15:00 statt bis 13:00 Uhr geöffnet.

Schülerinnen und Schüler des Cronenberger Carl-Fuhlrott-Gymnasiums sowie Studierende der Bergischen Universität sind ebenso dabei wie Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Wuppertaler Städtepartnerschaften engagieren und Mitarbeitende der Stadtverwaltung, die sich in beruflichen Zusammenhängen mit Europa beschäftigen. All diese Menschen im Alter von 14 bis 75 Jahren stehen den Besucherinnen und Besuchern der Stadtbibliothek als „lebendige Bücher“ zur Verfügung und können für jeweils 20-minütige Dialoge ausgeliehen werden.
So macht beispielsweise auch die 14-jährige Gymnasiastin Shiva Namazi als eines der „erzählenden Bücher“ mit. Sie hat mit der Schule einen Austausch nach Frankreich gemacht und dort viel über die französische Kultur und auch einiges über sich selbst gelernt. Günter Großekappenberg, 70 Jahre alt, ist Mitglied beim Verein „Der grüne Weg“ und unternahm mit diesem eine Fahrradtour durch Europa, um die verschiedenen Partnerstädte Wuppertals zu besuchen. Dabei waren es vor allem die Begegnungen mit Menschen aus den unterschiedlichen Ländern, die ihn beeindruckt haben und von denen er gerne berichtet.

„Das Veranstaltungsformat ermöglicht es, unkompliziert und respektvoll miteinander ins Gespräch zu kommen und dabei Ansichten und Erfahrungen auszutauschen. Es geht darum, über Europa zu sprechen und ganz neue oder ergänzende Aspekte zu erfahren“, so Karin Röhrich, Direktorin der Stadtbibliothek, denn: „Unsere Bibliothek ist ein Treffpunkt und ein Ort gelebter Demokratie. Ich freue mich, dass wir mit diesem Living Library-Format allen an Europa interessierten Menschen ein bereicherndes Angebot zur Begegnung machen können.“
Vor der Europawahl am 9. Juni bietet die Stadtbibliothek mit der Veranstaltung die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen, Denkanstöße zu bekommen und unterschiedlichste europäische Perspektiven zu entdecken. Es geht dabei um Geschichten von Flucht und Freiheit, um Berichte über Chancen, Neuanfang und internationale Freundschaft. Vor allem junge Erwachsene, die im Juni zum ersten Mal an die Wahlurne dürfen, sollen mit der Veranstaltung angesprochen werden.

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